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Klimawandel.

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Das Klima spielt verrückt.

Der Treibhauseffekt.

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Umwelt in Gefahr.

  • Abholzung und Brandrodung der [Regen-]Wälder
  • Raubbau an Bodenschätzen [oft zusätzlich mit Giftfreisetzungen verbunden]
  • Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern
  • Abgase von Kraftfahrzeugen und Industrie
  • Treibhauseffekt, globale Erwärmung, Abnahme der Eisvorräte
  • Überfischung und Verschmutzung der Meere; Veränderung der Meeresströmungen
  • Müll und Umweltgifte, saurer Regen, Smog
  • Aussterben von Tier- und Pflanzenarten
  • intensive Landwirtschaft, Belastungen durch künstliche Düngemittel, Pflanzenschutz- und Insektenbekämpfungsmittel
  • Radioaktivität und Kernkraft etc.

Treibhausgas Kohlenstoffdioxid.

Dieses Gas ist durchschnittlich gerade mit 0,04% in unserer Luft vorhanden. Da es ständig von tierischen Lebewesen ausgeatmet, von Vulkanen abgegeben wird oder bei Waldbränden entsteht, ist es auch auf natürliche Weise in der Atmosphäre. Pflanzen wandeln es per Fotosynthese wieder in Traubenzucker um und geben nebenbei Sauerstoff ab. Eigentlich ein Kreislauf. Gäbe es das Gas nicht in der Atmosphäre, hätten wir in unseren Breiten nahezu ganzjährig Dauerfrost.
Durch Abgase der Industrie, Kraftwerke und Kraftfahrzeuge sowie durch Abholzung der Wälder steigt der Gehalt und der Treibhauseffekt wird verstärkt. Zudem löst sich auch mehr in Seen und im Meereswasser, was zur Versauerung führt. Die Artenvielfalt ist bedroht.

Klimakiller Methan.

Auch dieses Gas entsteht auch auf natürliche Art und Weise. Es wird zum Beispiel bei Fäulnisprozessen frei sowie bei bestimmten Gärungen. So geben Pflanzenfresser Methangas in die Luft ab. Erdgas besteht ebenso aus überwiegend Methan, genauso wie Sumpfgas ["Irrlichter“], Grubengas [oft Ursache von Bergwerksunglücken] und Biogas.
Methan wirkt noch intensiver beim Treibhauseffekt als Kohlenstoffdioxid. Eine nicht zu unterschätzende Methanquelle sind die riesigen Rinderherden großer Fast-Food-Konzerne, die Unmengen Methan produzieren. In der Regel werden dafür riesige Regenwaldflächen für Weideland abgeholzt, die nur wenige Jahre fruchtbar sind. Der zunehmende Verzicht von Konsumenten auf Fleisch würde also ganz besonders zur Verbesserung der globalen Klimas beitragen.

Saurer Regen.

Einige Gase [Kohlenstoffdioxid, Schwefeldioxid, Stickstoffoxide] in unserer Atmosphäre bedingen durch Reaktion mit Luftfeuchtigkeit oder in Gewässern auch die Bildung von Säuren. In der Regel stammen sie aus Verbrennungsanlagen und -motoren.
Saurer Regen verändert den pH-Wert von Boden und Gewässern, wodurch viele Pflanzen- und Tierarten direkt geschädigt werden bzw. deren Lebensraum vernichtet wird. Bauwerke und Gebirge verwittern schneller. Mehr dazu hier.

Das kannst Du dagegen tun.

  • Wasser vom Gemüsewaschen auffangen und zum Blumengießen nutzen
  • zum Entkalken Essig oder Zitronensäure nehmen [statt chemischer Mittel]
  • feste Zitronensäure [Apotheke] mit ganz wenig Wasser entfernt Flecke von Oberflächen
  • Waschnüsse für die Wäsche nutzen
  • einen Ökostrom-Anbieter nutzen
  • Standby-Betrieb vermeiden [z.B. durch abschaltbare Steckdosenleisten]
  • eine Wärmflasche nehmen [anstatt die Heizung vor dem Schlafengehen noch einmal richtig aufzudrehen]
  • Jute statt Plastik [auf Tragetaschen aus Kunststoff verzichten]
  • Mehrwegflaschen/-gläser aus Glas statt Einwegverpackungen
  • Artikel aus Kunststoff vermeiden, stattdessen Gegenstände aus Naturmaterialien, Glas oder Porzellan nutzen
  • statt Mülltüte im Mülleimer einen Bogen Zeitungspapier nehmen [und so mehrfach nutzen]
  • einheimisches Obst und Gemüse der Saison verwenden, weniger Südfrüchte
  • Alufolie nur sparsam einsetzen [da sehr energieintensive Herstellung]
  • in nicht genutzten Räumen Licht aus [und bei längerer Nichtnutzung Heizung auf Sternchen]
  • zum Lesen keine Deckenlampe, sondern eine kleine Lese- oder Schreibtischlampe nutzen
  • Fernseher aus, wenn keiner hinschaut
  • Glühlampen durch LED-Lampen ersetzen
  • keine Benzinrasenmäher [Elektromäher lassen sich zumindest theoretisch mit Öko-Strom betreiben]
  • Bäume pflanzen
  • Fleisch und Wurst meiden
  • alternative Energiequellen [z.B. Fotovoltaik mit Solarzellen, Sonnenkollektoren] nutzen
  • Pumpsprays und Deoroller nehmen [statt Sprays mit Treibhausgasen wie Butan und Propan]
  • auf Bus und Bahn umsteigen
  • usw.

Noch mehr Infos.

Quellen › Internet → wikipedia.de, unendlich-viel-energie.de, regenwald.org; Informationsmaterial und Literatur → Begleitheft zur Folienserie des Fonds der Chemischen Industrie, Frankfurt am Main 1987; Naturwissenschaften im Unterricht Chemie [Heft 129, 2012]; M. Latif, Klimawandel und Klimadynamik, UTB Ulmer Verlag 2009