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Problem Papier.

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Papier mit Schönheitsfehlern.

Fair gehandelt.

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Papier wiederverwenden.


Der Wasserfaktor.

Wenn man bedenkt, dass ein Deutscher täglich 125 Liter Wasser pro Kopf verbraucht, ein Bewohner der Sahelzone in Afrika aber mit durchschnittlich gerade 4 Litern pro Tag auskommen muss sowie vielen Erdenbewohnern der Zugang zu sauberem Trinkwasser gänzlich verwehrt wird, ist auch die Wassereinsparung ein wesentliches Argument für Papierrecycling, -mehrfachnutzung und auch –einsparung [nicht immer ist Verpackung auch wirklich nötig].

Die Rohstoffe.

Zellstoff
Um 40 g Zellstoff herzustellen, benötigt man ...
  • 80 Gramm Holz
  • 10 Liter Wasser
  • 0,32 kWh Strom [so viel verbrauchen etwa 8 Glühlampen zur gleichen Zeit]
  • es bleiben 10 L Abwasser übrig, die stark verschmutzt sind
  • zum Bleichen nutzt man oft umweltschädliche sowie giftige Stoffe [z.B. Chlor]
konventionelles Papier
Für 40 g weißes Schreibpapier benötigt man ...
  • 44 Gramm Holz
  • 2,8 Liter Wasser
  • 0,24 kWh Strom [so viel verbrauchen etwa 6 Glühlampen zur gleichen Zeit]
  • es bleiben 2,8 L Abwasser übrig, die stark verschmutzt sind
  • zum Bleichen nutzt man oft umweltschädliche sowie giftige Stoffe [z.B. Chlor]
Recyclingpapier
Für 40 g Umweltschutzpapier braucht man ...
  • kein Holz
  • 0,2 Liter Wasser
  • 0,08 kWh Strom [so viel verbrauchen etwa 2 Glühlampen zur gleichen Zeit]
  • es bleiben 0,2 L Wasser übrig, die kaum verschmutzt sind
  • zum Bleichen werden keine umweltschädlichen oder giftigen Stoffe verwendet bzw. man bleicht nicht

Der Vergleich.

Der Vergleich zwischen Recyclingpapier und konventionellen Produkten auf Holzbasis zeigt, dass Umweltschutzpapier eine lohnenswerte Alternative ist, da es Ressourcen schont und Energie spart. Die Gebrauchseigenschaften sind nahezu identisch [nur dass man meist auf das Reinweiß verzichten muss]. Zellstoff ist besonders ökologisch kritisch zu bewerten [z.B. für Taschentücher oder Küchenrollen bzw. Ausgangsmaterial zur Papiererzeugung].

Die Herstellung.

konventionelles Papier
  • Zellstoffgewinnung. Holz oder zellulosehaltige Pflanzen werden mit einer Schwefelsalzlösung gekocht, um Zellstoff herzustellen. Das braune Produkt eignet sich zur Herstellung von Packpapier.
  • Bleichen. Um weißes Papier zu erhalten, bleicht man mit umweltschädlichem Chlor, Peroxiden oder mit Sauerstoff.
  • Verfilzen. Nach der Isolierung der Faserstoffe aus dem Holz werden diese zu einem festen Gebilde verfilzt. Zudem setzt man nverschiedene Füllstoffe [z.B. Leimstoffe wie Harz oder Alaun] hinzu, z.B. um Wasserabweisung zu erzielen [verhindert das Zerfließen von Tinte].
Recyclingpapier
  • Altpapier aufbereiten. Hier wird Altpapier zu einzelnen Papierfasern zerkleinert und zu einem dünnflüssigen Brei angesetzt. Diesen reinigt und wäscht man dann.
  • Bleichen mit Chlor entfällt! Zum Entfärben der Fasern setzt man manchmal Natriumhydroxid oder Natriumcarbonat, seltener Peroxide ein.
  • Verfilzen. Verfilzen muss das Material natürlich auch. Je nach Bedarf werden ökologisch unbedenkliche Füllstoffe zugesetzt. Der Brei sickert durch Siebe. Die Fasern verfilzen. Das Papier wird aus den Formen entnommen und getrocknet.

Das kannst Du tun, um Papier zu sparen.

Benutze doch die Rückseiten einseitig beschriebener alter Papierblätter als Notizzettel.
Und in alten Briefkuverts kann man auch viele Dinge aufbewahren, z.B. Briefmarken oder Geldscheine.
Zeitungspapier im Mülleimer spart Mülltüten aus umweltschädlichem Kunststoff.
Statt Zellstoff oder weißem Schreibpapier nutzt man am besten Recyclingpapier [Umweltschutzpapier], Bananenblattpapier, Elefantendung-Papier, Strohseide und andere natürliche Produkte, die weder Holz und Wasser verschwenden, noch die Umwelt belasten.

Noch mehr Infos.

Weitere Informationen findest Du in unseren PDF-Dokument zum Papier Hier erfährst Du auch, wie Du selbst Papier herstellen kannst.
Quellen › Internet → wikipedia.de, greenpeace.de, seilnacht.com, creadoo.com, venceremos-gmbh.de, memolife.de; Informationsmaterial und Literatur →"enorm" [Magazin für nachhaltiges Wirtschaften], Social Publishing Verlag Hamburg mehr